29. September 2022

Work-Learn-Integration

Artikel

Mit Lernmanagementsystemen lassen sich Arbeiten und Lernen im Alltag optimal verbinden

In einer Phase tiefgreifender Veränderungen sind nicht nur neue Kompetenzen gefragt, sondern auch neue Wege für ihre Vermittlung. Lernmanagementsysteme – auch Lernplattformen genannt – können dazu beitragen, eine zukunftsorientierte Lernkultur im Unternehmen zu verankern. Sie bieten eine Plattform für Mitarbeitende, um Lernen und Arbeiten individuell in ihren Arbeitsalltag zu integrieren.  

Energieknappheit, Fachkräftemangel, Klimawende – angesichts der Herausforderungen wächst der Druck auf Unternehmen und ihre Mitarbeitenden, neue Wege zu gehen. Das gilt auch für die Personalentwicklung und die etablierten Lern- und Weiterbildungsstrukturen im Unternehmen. In Zukunft werden drei Faktoren in den Vordergrund rücken: Flexibilität von Lerninhalten im Hinblick auf wechselnde Anforderungen; Personalisierung im Hinblick auf wechselnde Bedürfnisse von Mitarbeitenden; sowie Digitalisierung im Hinblick auf die digitale Arbeitswelt der Zukunft.  

 

Ähnlich wie sich der Anspruch einer Balance von Arbeit und Leben zugunsten einer individuell-optimalen Integration von Arbeit und Leben („Work-Life-Integration“ statt „Work-Life-Balance“) gewandelt hat, gilt auch für Arbeiten und Lernen: Beides soll sich den sowohl wechselnden betrieblichen als auch den individuellen Bedürfnissen entsprechend in den Arbeitsalltag einfügen. Dafür bieten moderne Lernmanagementsysteme (LMS) als Plattform für Lernen am Arbeitsplatz eine ideale Basis.  

Von formalen zu flexiblen Lernwelten

Heute die Strategie weiterentwickeln, morgen agile Methoden trainieren, übermorgen das eigene Fachwissen an die nächste Generation weitergeben: Mit formalen Lernstrukturen wie Präsenzveranstaltungen zu festen Terminen ist dies kaum noch zu leisten. Ganz zu schweigen von den Kosten für Abwesenheiten vom Arbeitsplatz, Reisen und Organisationsaufwand. Lernmanagementsysteme wie LMS365 fügen sich als digitale E-Learning-Plattformen nahtlos in bestehende Arbeitsumgebungen ein und ermöglichen Mitarbeitenden jederzeit den Zugang zu Lerninhalten entlang ihrer individuellen Bedürfnisse. Benötigtes Wissen wird erlernt, wenn es gebraucht wird.  

Durch die Integration in den Arbeitsalltag eröffnen sich Gestaltungsspielräume, weil Lernziele, -tempo und –partner selbst gewählt werden können. Für das Unternehmen werden Lernerfolge transparent und Lerninhalte können verschiedenen Anforderungen von Mitarbeitenden bereits während des Onboardings gerecht werden: Während für die sogenannten Millennials optimale Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Jobwahl ein wesentliches Kriterium darstellen, steht die Generation der Babyboomer vor der Herausforderung verlängerter Erwerbsbiografien samt ständigen Neu- und Umlernens. Eine digitale Lernplattform kann diese Vielfalt in virtuellen Lernräumen perfekt abbilden. Ein weiterer Faktor, der sowohl mit Blick auf den Generationenwechsel als auch zunehmenden Kostendruck für Unternehmen relevant wird: Unternehmen und Mitarbeitende können enorm davon profitieren, wenn sie den Schatz internen Wissens heben. Eine einfach zu bedienende Lernplattform macht es leicht, Inhalte selbst zu erstellen und Fachwissen intern weiterzugeben. 

Wer in Zukunft neue Wege gehen will, braucht den Mut, sich von etablierten Strukturen zu lösen. Die Trennung von Arbeiten und Lernen ist in einer Zeit des (digitalen) Umbruchs vor allem eins: nicht mehr zeitgemäß.  

 

  

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