13. Dezember 2021

Was ist ein Lernmanagementsystem?

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Was ist ein Lernmanagementsystem?

Können Sie sich noch an Ihr letztes Schuljahr erinnern? An die ersten Jahre im Beruf? Sie haben viel gelernt, vieles auch ganz schnell wieder vergessen und wahrscheinlich hilft Ihnen nur das Wenigste davon heute in Ihrem Job und in Ihrem Leben. Noch vor einer Generation war das ganz anders. Schule, Ausbildung, Arbeitsleben, das waren klar voneinander abgegrenzte und aufeinanderfolgende Stationen. Erst das Lernen, dann das Anwenden des Gelernten, dann war’s gut. Doch das hat sich radikal geändert.

Was in Schlagworten wie New Work oder agiles Arbeiten zusammengefasst wird, ist in vielen Bereichen längst Realität. Aus Stellenprofilen werden Rollen, wir arbeiten mobil, flexibel und zunehmend digital in wechselnden Teams und Projekten. Dafür müssen wir unser Wissen kontinuierlich auf dem neuesten Stand halten, Kompetenzen auf- oder ausbauen, kurz: Der Begriff vom „lebenslangen Lernen“, wie er als Bildungsideal durch Sonntagsreden geistert, ist inzwischen eine Alltagsrealität. Mehr noch, die Voraussetzung einer Lebens- und Arbeitswelt, in der die Grenzen zwischen Lernen und Arbeiten ineinanderfließen.

Wie lässt sich Lernen unter diesen Vorzeichen optimal organisieren, wie können Lernende motiviert und Lehrende bestmöglich unterstützt werden? Darauf geben moderne Lernmanagementsysteme (LMS) eine Antwort.

Weniger Organisation, dafür mehr Zeit für Kommunikation

In der heutigen, zunehmend digitalen Welt sind Lernmanagementplattformen das bevorzugte Werkzeug für die Entwicklung, Verwaltung und Bereitstellung von Lern- und Schulungsinhalten für Mitarbeitende. Sie ermöglichen einen flexiblen und leichten Zugang zu Lerninhalten und unterstützen Unternehmen, ihre Mitarbeitenden unabhängig von Ort und Zeit effektiv weiterzubilden. Eine Lernmanagementplattform – auch Lernmanagementsystem oder einfach LMS genannt – ist eine Softwareanwendung, die es ihren Benutzern und Benutzerinnen ermöglicht, Lern- oder Schulungsinhalte zu erstellen, zu verfolgen, zu verwalten und zu automatisieren. Einer der vielen Vorteile moderner Lernmanagementplattformen ist, dass sie für jede Branche, jedes Unternehmen und jeden Mitarbeitenden angepasst werden können. So können Unternehmen ihre Mitarbeiterschulungen und -trainings auf die Bedürfnisse der jeweiligen Belegschaft abstimmen.

Die ersten Lernmanagementsysteme kamen schon in den 90er Jahren auf den Markt: Softwaresysteme, die als Plattform für virtuelle Lernangebote genutzt werden konnten und dabei über reine E-Learning-Angebote hinausgehen: Denn Lernmanagementsysteme stellen nicht nur Inhalte bereit, sondern sie ermöglichen eine Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden sowie zwischen Lernenden untereinander. Beides sind maßgebliche Faktoren, um die Lernmotivation zu steigern und ein positives Lernerlebnis zu schaffen. Gemeinsames Lernen, der Austausch untereinander und mit den Lehrenden ermöglichen andere – in der Regel bessere – Lernerfahrungen als es einem allein im stillen Kämmerlein möglich wäre.

Gewichtiger Vorteil eines LMS ist die Entlastung von vielen Organisations- und Verwaltungsaufgaben, die Lehrenden wie Lernenden ansonsten viel Zeit kosten, beispielsweise für die Planung von Kursen und Terminen, die Nutzerverwaltung oder die Regelung des Systemzugangs. Deshalb ist es bei der Wahl des LMS auch wichtig, sich für Systeme zu entscheiden, die einen möglichst einfachen und leichten Einstieg ermöglichen und eine nutzerfreundliche Oberfläche bieten.

Da Lernmanagementsysteme als Plattformen funktionieren, lassen sich neue Inhalte einfach erstellen und anpassen. Lernende haben unmittelbaren Zugriff auf die Lernmaterialien und ihre individuelle Lernhistorie. Dadurch können LMS in verschiedene Arbeitsumgebungen integriert und den Bedürfnissen der Lernenden angepasst werden.

Für die Führungskräfte im Unternehmen stellt sich natürlich nicht nur die Frage nach dem positiven Lernerlebnis der Mitarbeitenden, sondern auch dem Effekt: Was hat wer gelernt? Lernmanagementsysteme protokollieren den individuellen Lernprozess. Dadurch lässt sich beispielsweise auch rechtssicher nachvollziehen, ob der oder die Mitarbeitende ein bestimmtes Lehrprogramm letztlich erfolgreich durchlaufen hat. Ein Vorteil, der bei verpflichtenden Schulungen oder externen Prüfungen, wie sie für Zertifizierungen erforderlich sind, zum Tragen kommt.

Von Anfang an: Arbeiten und Lernen integrieren mit LMS365

Mittlerweile sind viele Varianten von Lernmanagementsystemen auf dem Markt. Angesichts der Investition von Zeit und Kosten ist die Wahl der IT-Plattform von großer Bedeutung. Eine in Microsoft 365 integrierte Lösung wie LMS365 bietet eine Reihe von Vorteilen: LMS365 erweitert die Definition einer Lernmanagementplattform, indem es fortschrittliche Verwaltungstools, ansprechende Managementfunktionen und in Microsoft 365 integrierte Anwendungen zu einer einzigen, einheitlichen Plattform zusammenführt. In sehr vielen Unternehmen nutzen Mitarbeitende bereits viele Microsoft-Anwendungen wie Outlook oder Teams, so dass eine nahtlose Verbindung von Lernen und Zusammenarbeit möglich wird. Die Umstellung auf neue Systeme oder Benutzeroberflächen entfällt, die Erstellung von Inhalten wird für alle Beteiligten entsprechend einfacher. Das heißt, dass beispielsweise auch in Teams eigene Lerninhalte der ganzen Belegschaft bereitgestellt werden können.

Mit der Lernplattform LMS365 gewinnen Unternehmen eine Lösung, die allen Anforderungen gerecht wird. Sie schaffen damit eine solide Basis, um ihren Mitarbeitenden optimale Voraussetzungen zu bieten, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, ihr Wissen weiterzugeben und gemeinsam zu lernen. Denn die Fähigkeit zu lernen, wird in Zukunft zur wichtigsten Voraussetzung, um sich in einer von Wandel geprägten Welt Wettbewerbsvorteile zu sichern.